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Über mich

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Seit Kindesbeinen an bin ich gerne von Pferden umgeben. Und sowohl von meiner langjährigen Weggefährtin Fífa als auch von meinem treuen Pferdepartner Snapi durfte ich bereits eine Menge über Präsenz und Haltung lernen.

Doch ich spürte immer, dass die Beziehung zum Pferd mehr umfasst als die korrekte Umsetzung klassischer Reiterhilfen. Mit der Zeit rückte für mich immer stärker in den Vordergrund, wie entscheidend Vertrauen als Grundlage jeder echten Verbindung ist.

Daraus erwuchs der Wunsch genau dieses Gefühl der Verbindung anderen erfahrbar zu machen. Pferde leben immer im Moment. Wenn wir ihnen begegnen und mit dem Kopf wo anders sind, spüren sie das - und spiegeln es uns. Wir können lernen, diese feinen Signale wahrzunehmen und uns ganz auf die Begegnung mit dem Pferd einzulassen.

 

Meine Methode
Mit meiner Ausbildung zum pferdegestützten systemischen Coach nach der EQS-Methode by Alexandra Lohr habe ich lernen dürfen, wie diese Begegnung mit Pferden Menschen dabei unterstützen kann, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen und neue Perspektiven und Lösungen zu finden. Die Methode verbindet erfahrungsorientiertes und systemisches Coaching mit einem achtsamen, pferdegerechten Ansatz, bei dem Emotionen, Körperwahrnehmung und Intuition eine zentrale Rolle spielen. Der phänomenologische Ansatz der EQS-Methode knüpft dabei auf besondere Weise an die Perspektiven und Denkansätze meines Soziologiestudiums an. Besonders bereichernd ist für mich dabei die Verbindung aus erfahrungsorientierter Arbeit und dem soziologischen Blick auf unmittelbare Erfahrungen, situative Wahrnehmungen und individuelle Wirklichkeiten.

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Meine Überzeugung
Genau darin liegt auch eine besondere Qualität des Coachings: Viele innere Prozesse zeigen sich nicht nur im Gespräch, sondern werden durch die Natur und in der Begegnung mit dem Pferd unmittelbar erfahrbar.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Bewegung zu – dem gemeinsamen Gehen mit dem Pferd. Samganga kommt aus dem Isländischen und bedeutet „gemeinsam gehen“ und beschreibt damit einen wesentlichen Teil dessen, was im Coaching entstehen kann: Wir gehen miteinander, nehmen wahr, was um uns herum geschieht, und lassen uns auf den Moment ein. Die Bewegung lenkt unsere Aufmerksamkeit weg von kreisenden Gedanken und hin zu unserer Körperwahrnehmung. Während wir gehen, wird das unmittelbare Erleben stärker und die Gedanken treten ein Stück in den Hintergrund.

Im gemeinsamen Gehen entsteht so Raum, mit uns selbst, mit dem Pferd und mit der Welt um uns herum in Verbindung zu kommen. Das bewusste Wahrnehmen dessen, was gerade da ist – in uns und um uns herum – ist dabei die Grundlage um verstehen zu können, was uns gerade bewegt und worum es eigentlich geht. So kann aus dem Erleben Schritt für Schritt mehr Klarheit entstehen.

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